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Kreatives Schreiben: Welcher Schreibtyp sind Sie?
8. September 2015 0 Kommentare

Es muss nicht immer gleich ein therapeutischer Anspruch sein, den man an das „Kreative Schreiben“ stellt. Ganz selbstverständlich nutzen Viele bereits einzelne Methoden aus den unterschiedlichen Möglichkeiten, ohne dies mit dem Begriff „Kreatives Schreiben“ in Verbindung zu bringen.
Manch einer sortiert seine Gedanken mithilfe einer Mindmap / eines Clusters und findet am Ende eine Struktur in dem Chaos, einen Roten Faden, den er zuvor nicht erkennen konnte. Ein Anderer verschriftlicht seine Gefühle in Form eines Gedichtes, wieder ein Anderer führt Tagebuch oder dokumentiert über Jahre hinweg das „Wort des Tages“.
So unterschiedlich diese Formen des „Gedanken Konservierens“ sein mögen, haben sie doch Eines gemeinsam – sie lenken unser Denken in geordnete Bahnen, führen zu Ruhe und mehr Gelassenheit gegenüber dem, was uns zuvor beschäftigt hat.

Aber welcher Schreibtyp sind Sie?
Bevorzugen Sie klare Vorgaben und Muster, um in Schreibfluss zu kommen? Fällt es Ihnen beispielsweise leicht, wenn jeder Satz mit „Ich kann…“ beginnt?
Oder nutzen Sie tatsächlich Cluster, um ein aktuelles Problem zu lösen?
Vielleicht liegt es Ihnen aber auch eher, einen fließenden Text zu verfassen, so, wie er gerade in Ihnen entsteht? Ebenso könnten Sie aber auch ein Minimalist sein und eher mit Schlagworten arbeiten, knapp und präzise, statt blumig und verschwenderisch? Ein bisschen von Allem?

Probieren Sie es aus!

Was ist das Erste an das Sie denken müssen, wenn Sie in sich hineinhorchen. Was beschäftigt Sie – im Guten, wie im Bösen?
Wählen Sie nun aus den folgenden drei Möglichkeiten:colored-pencils-865763_640

Zehn Sätze zu Ihrem Thema, die alle mit „Ich kann…“ beginnen.

Ein Gedicht, das Ihre Gefühlswelt zu Ihrem Thema beschreibt.

Einen (Liebes-/Beschwerde-/ etc.) Brief an „Ihr Thema“

Welche Variante spricht Sie besonders an? Beginnen Sie mit ihr und arbeiten Sie sich nach und nach durch alle drei Methoden durch. Sie haben jeweils 5 Minuten Zeit dafür.
Nun trinken Sie in Ruhe eine Tasse Kaffe, lösen ein Kreuzworträtsel oder putzen den Hausflur – was Sie tun, ist völlig unerheblich, solange es Sie von Ihren schriftlichen Werken ablenkt.
Erst nach einer Viertelstunde sollten Sie Ihren Brief, das Gedicht und die zehn Sätze wieder zur Hand nehmen und sie – im Idealfall laut – lesen.
Welche Aufgabe ist Ihnen am leichtesten von der Hand gegangen? War es tatsächlich die, mit der Sie begonnen haben? Oder gab es Überraschungen, mit denen Sie nicht gerechnet haben? Gibt es ein Wort, eine Bezeichnung, die Ihr Schreibverhalten, Ihren Schreibtyp beschreibt?
Nun kommen Sie zu den letzten 15 Minuten, die dieser kleine Test zum „Kreativen Schreiben im Alltag“ benötigt.
15 Minuten Schreiben, 15 Minuten Pause und 15 Minuten Berichterstatten.
(Wie der gesamte Test, ist auch dieser Teil selbstverständlich freiwillig!)
Denn natürlich interessieren mich Ihre Erfahrungen, die Sie in den letzten 30 Minuten gemacht haben, und ich würde mich sehr freuen, wenn Sie meine Feldforschungen für ein Buch über das „Kreative Schreiben“ unterstützen, indem Sie mir per Mail (kim-scheider@t-online.de) mitteilen, wie Sie Ihren persönlichen Schreibtyp beschreiben würden und wie Sie zu diesem Ergebnis gekommen sind!


Mehr zum Kreativen Schreiben können Sie in unserem Workshop KREATIVES SCHREIBEN lernen. Für Fragen stehen wir gern zur Verfügung!


Text: Kim Scheider

Bilder: Pixabay

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